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blog.alexandra-scherer.de » Woche 22 - Tag 7 - Insel-Erkenntnisse
28.03.2011

Woche 22 - Tag 7 - Insel-Erkenntnisse

Oh je, ja, jetzt wird es wieder mal philosophisch bzw. naturwissenschaftlich.

Das Leben auf einer kleinen Insel ist nämlich viel realitätsorientierter/direkter als das Leben in der Großstadt. Was ich meine? Nun, Strom kommt aus der Steckdose, das ist in der Stadt so und hier auch, aber auf der Insel sind die verlegten Kabel deutlich sichtbar und spürbar. Wenn es bei uns Wind hat und Bäume umfallen, fällt schon mal der Strom aus. Ebenso ist das Internet oft mal weg und man sieht gleichzeitig Arbeiter an den Internetleitungen rumschrauben - kein Wunder also.
Aber nein, der Strom auf Bowen Island kommt fast ausschließlich vom Festland - von da wo der Strom eben wächst.

Mit dem Leitungswasser ist das allerdings anders, denn in Bezug auf Wasser ist die Insel total unabhängig. Einige Bürger haben private Brunnen und pumpen sich so Grundwasser in ihr Haus. Die meisten Bürger sind allerdings an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen - das ist ja dann nicht anders als in der Großstadt. Was dies aber hier bedeutet ist, dass aus einem der Seen auf Bowen Island, das Wasser gepumpt, gereinigt und gechlort wird und in das Leitungsnetz gepumpt wird. Das Seewasser wiederrum wird durch Zuflüsse von Hügeln/Bergen auf Bowen Island zugespeist. Schließlich liegt auf dem höchsten Gipfel der Insel (Mt. Gardner) noch Schnee (ich war ja letzte Woche oben) und das Wasser sammelt sich auch in hohen Anhöhen in kleinen Tümpeln, bevor es den Berg hinabfliesst und neben dem Regen das Trinkwasser der Bürger stellt.

Man kann tatsächlich zusehen, wie sich die Wolken an den Gipfeln der Berge abregnen/abschneien und sich daraufhin die Seen der Insel wieder mit Wasser füllen, so dass die Bürger auch wieder mehr Wasser trinken können (und damit duschen, waschen etc.).
Das benutzte Wasser/Abwasser wird dann in einer privaten Faulgrube kurz gereingt und dann wieder in die Natur und den natürlichen Wasserkreislauf entlassen (Strassengraben bzw. Meereszuflüsse). Es ist quasi ein geschlossener, echter Wasserkreislauf, der hier stattfindet.

Überraschenderweise scheint dies auch alles zu funktionieren - ohne die verfeinerten Systeme, die man so in anderen Teilen der Welt ansetzt.

Ich kann nur jedem Geowissenschaftler/Meteorologen etc. raten, selbst mal nach B.C. zu kommen und sich den Kreislauf der Elemente ANZUGUCKEN. Allerdings bringt dies gerade für Meteorologen auch Schwierigkeiten mit sich, da aufgrund der kleinen Kreisläufe und dem starken Einfluß von wechselnden Winden und Strömungen das Wetter wohl teilweise weniger gut vorherzusagen ist, als mancherorts auf dem Festland. So oder so, ist es eine Reise wert.

Die Dinge sind eben nicht einfach so da, sondern sie müssen auch erst besorgt und organisiert werden, aber manchmal ist die Organisation der Dinge dann auch nicht so schwer, wie es aussieht, wenn man weiß, was man denn haben will.

Eine Insel mit Wasser versorgen? - Kein Problem, wir nehmen das Seewasser.
Strom, Telefon, Internet, Fernsehen? - Ein einziges Mastensystem genügt.
Sonst was? - Ne, alles andere muss mit dem Auto gebracht werden (Naja, das Holz ist teilweise im Überfluß vorhanden - weshalb dann auch quasi alle Häuser aus Holz sind).

Natürlich ist diese Transparenz der Dinge und die scheinbare Unabhängigkeit eine Illusion.
Die Insel könnte mit ihrem derzeitigen Lebensstandard nicht bestehen, wenn nicht der Rest der Welt die Infrastruktur, Materialen und Technologien zur Verfügung stellen würde.

Allerdings würden es die Insulaner mit den vorhandenen Ressourcen wohl wirklich schaffen, einen längeranhaltenden (mehrer Monate) Stromausfall zumindest sicher zu überleben ohne zu erfrieren oder zu verhungern. In den meisten Großstädten, würde das nur zu Plündereien und Chaos führen. Und insofern sind die Insulaner wohl zumindest theoretisch unabhängiger als die Stadtmenschen in Vancouver, die mehr darauf angewiesen sind, dass die Transport-Systeme wirklich funktionieren.

Ich sehe das jetzt vor allem in Bezug auf Japan. Aufgrund der erhöhten Radioaktivität soll man in Tokio kein Trinkwasser mehr trinken und es ist daher wohl mittlerweile üblich, dass bestimmte Waren in Läden sofort nach der Lieferung wieder ausverkauft sind. Das muss schon erschütterlich sein, wenn sein Leben (also das Leben von Millionen Japanern) auf einmal so durcheinandergeworfen wird. Ich hoffe zutiefst, dass man die Kernreaktoren in Japan möglichst bald im Griff hat, so dass sich das Leid auf der Welt (insbesondere natürlich Japan) auf ein Mindestmaß begrenzen läßt. Auf jeden Fall gibt es mal wieder echte Helden auf der Welt - das sind die Leute, die ihr Leben riskieren, um den Reaktor wieder sicher zu machen und die Verbreitung der Reaktivität einzudämmen.

Wir sind stolz auf Euch und danken Euch dafür, dass Ihr für uns alle Euer Leben riskiert und der eine oder andere von Euch es wohl auch noch verlieren wird. Es ist nicht umsonst, nicht vergebens - wir versprechen, diese Mahnung anzunehmen und nicht leichtfertig mit Technologien umzugehen, die man nur schwer beherrschen kann. Gleichfalls versprechen wir, Eure Familien mit allem Notwendigen zu versorgen, so dass Ihr in Ruhe den Heldentod für uns alle riskieren könnt.

Dankeschön!

Eure Alex

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