Oh je, manchmal könnte man aufgrund meines Blogs echt denken, ich hätte was geraucht, was ja auf dieser Insel dann doch nicht so selten ist und überraschenderweise ziemlich toleriert wird.
Wie auch immer: Ich war heute wandern - freiwillig. Auf meiner Insel ist ja ein großer Berg Mt. Gardner und bevor ich hier die Segel streiche, war es dann doch noch notwendig mal hinaufzuklettern. Die Route findet ihr : hier hinter diesem Link
Ich hasse ja wandern eigentlich, weil ich so super unsportlich bin und überhaupt keine Kondition habe und ich hätte sicherlich nach der Hälfte des Weges schon aufgegeben, wenn nicht, ja wenn nicht mein Begleiter einen großen Hund dabeigehabt hätte, dem es einen Riesenspaß gemacht hat, mich den Berg hinaufzuziehen. Insofern hatte ich dann nicht meine 60 kg den Berg hinaufzuschleppen, sondern nur noch 50 oder 40 kg, weil der Hund mit vollem Elan stets die Steigungen hochgestürmt ist und mir quasi gar keine andere Chance gelassen hat, als ihm zu folgen. Und das mir. Was lernt man nun daraus? Nun, anscheinend muß man nicht alles alleine machen und manchmal gibt es jemand, der ganz andere Ziele hat als man selbst, aber der einen den ganzen Berg hinaufziehen möchte, weil es ihm eben Spass macht und nicht, weil er den traumhaften Blick sehen will oder sonst was. Der Blick war tatsächlich traumhaft und man konnte ganz Vancouver mit Umland sehen und sogar bis hin in die Vereinigten Staaten. Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter und insofern war das “Wandern” echt ein super Abenteuer. Und mit einem großen Hund könnte ich mir dann fast vorstellen ein Wanderfan zu werden - ansonsten wohl aber nicht so unbedingt sehr freiwillig. Aber mal sehen, man weiß ja nie.
Über 700 Höhenmeter in 2 Stunden inklusive Schnee und einem herrlichen Blick über die gesamte Insel und das umliegende Meer, wo hat man das schon - doch wohl nur auf Bowen Island.
Liebe Grüsse,
Eure Alex