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blog.alexandra-scherer.de » Woche 15 Mittwoch/Donnerstag - All new
4.02.2011

Woche 15 Mittwoch/Donnerstag - All new

Was soll ich nur sagen? Mir fällt heute glatt gar nichts ein.
Ich habe neue Mitbewohner und die sind super, weil super entspannt und super leise. Insofern verstärken sie das relaxte Inselleben anstatt die Ruhe zu zerstören.
Mein Mitbewohner spielt gerade über mir Gitarre und es gefällt mir sogar, obwohl man es hört. Das sind ja ganz neue Worte. Ja, irgendwie habe ich ein bisschen den Kontrollzwang aufgegeben. Der Hund schläft zu meinen Füßen und es geht mir einfach gut.

Ich hatte gestern einen sehr intensiven social day (Sorry, für die Anglizismen, aber das saubere Sprache einhalten fällt mir gerade etwas schwer). Ich habe meine neue Mitbewohnerin mit dem Hund rausgeschickt und bin selbst zu einer Freundin auf der Insel gefahren und durfte wieder einmal die Bucht vor der Insel mit ihren umrahmenden Bergen bewundern. Eine Brücke wäre gar nicht so schlimm, das wäre dann fast wie in San Francisco. Da steht man da, alleine zu zweien am Strand und genießt den herrlichen Moment, die Stille, den Lärm der Wogen auf den Steinen und den Anblick (und plaudert nebenbei über das Leben). Ja, ja, sowas ist schon unbezahlbar - unbezahlbar schön und fast zu gut um real zu sein. Aber es ist wohl wirklich so im Leben, dass man nicht alles gleichzeitig haben kann. Irgendwann muss man realisieren, wer man ist. Und dann kann man an sich arbeiten, wenn man möchte oder es lassen. Wenn man es sieht, kann man sich danach aber nicht mehr beschweren, denn die Ein”sicht” ist ja der erste Weg zur Besserung. Ich verändere mich - laufend - so wie jeder andere Mensch wohl auch, aber ich denke, meine Veränderungen sind zur Zeit etwas tiefgreifender, weil ich soviel Zeit für mich selbst habe.

Das Video, das ich gestern gepostet habe, hatte übrigens auch eine heilende Wirkung auf mich, weil es endlich mal diese Unterdrückung ausdrückt, in der man während der Doktorarbeit lebt und letztendlich erwartet mein Doktorvater ja auch noch auf ein Paper von mir. Es geht nicht um wissenschaftliche Ergebnisse oder die Erhöhung des Wissens der Menschheit - es geht um Paper. Möglichst viele und noch dazu in einem Journal mit einem hohen “Impact Factor” (also vielen Lesern und Zitatierung der Veröffentlichung) - also z.B. “The Cell” (siehe Video, Faktoren der 10 000 Zeitschriften siehe z.B. Journal-Faktoren). Und auf diese Weise wird dann “angeblich” das Wissen der Menschheit vorangebracht. Die “bad projects” aus dem Titel sind natürlich nicht per se “bad” also schlecht, aber es ist vielmehr so, dass man eine Nadel in einem Heuhaufen suchen soll und man oft nur den Heuhaufen sieht und daher verzweifelt, weil man keine Fortschritte sieht. Selbst wenn man die Nadel dann aber gefunden hat, ist nicht klar, was man mit der Nadel überhaupt anfangen soll, aber dafür gibt es in der Wissenschaft nur eine Antwort: “Publizieren, publizieren, publizieren”. Man muss ein “wissenschaftliches Machwerk” auf den Haufen von Millionen anderen wissenschaftlichen Machwerken werfen, damit von irgendjemand der Ruf oder das Ansehen steigt, man Jobs bzw. Berufungen bekommt oder mehr Gelder für Forschungsprojekte. Es geht nicht um Inhalte - zumindest nicht primär. Es geht um Paper, Zahlen, Faktoren … es geht nicht um die Wissenschaft oder die Bedeutung der Erkenntnis für den Rest der Menschheit. Naja, wozu auch… der Menschheit geht es ja gut… Menschen werden über 100 Jahre alt aufgrund der hohen Sicherheits - und Gesundheitsstandards (zumindest in den entwickelten Staaten). Insofern ist es ja okay, wenn sich die Wissenschaft eine eigene Existenzberechtigung aufbaut, die dann an gut von jedermann beurteilbaren Maßstäben gemessen werden kann, wobei allerdings kaum jemand wirklich die Publikationen liest. Nun, ich weiß, das ganze ist etwas unfähr und klar lesen viele der Leser der 10 000 verschiedenen Zeitschriften auch die Artikel und insofern wird jeder Artikel wohl zumindest mehrere duzend mal, wenn nicht hunderte von Malen gelesen, aber das Wissen ist einfach so schwer greifbar und nachvollziehbar. Es gibt jetzt sogar schon Portale, wo man wissenschaftliche Veröffentlichungen beurteilen kann (siehe ScienceCheck dot org. Diese Portal wurde dann lustigerweise auch noch von einem Betreuer von mir initiiert, nachdem ich mehrere Dinge nachgekocht habe, die nicht funktioniert hatten und er auch selbst immer wieder die Erfahrung gemacht hat, dass viel Müll publiziert wird und viele Ergebnisse der millionen Paper nicht nachvollziehbar sind. Der berühmte Fall mit den wirklich gefälschten Ergebnisse der koreanischen (?) Genforscher sind ja bekannt. Aber was soll ich sagen: der Druck ist eben hoch, das Feld zum Großteil abgegrast und es ist schwer einen echten Hit zu landen (aber das war wahrscheinlich immer schon schwer). Vielleicht darf ich hier mal einen puzzle-technischen Kommentar einwerfen: Es ist so, als ob jeder irgendwo Puzzleteile sucht und dann, wenn er sie gefunden hat, irgendwo hinwirft, damit sie jemand anders sieht, aber keiner ist damit beschäftigt, Teile zusammenzufügen, weil alle im wilden Herstellen der Puzzleteile sind (dafür gibt es nämlich Gelder und Renommee). Was soll ich sagen: Daran bin ich gescheitert. Bzw. mir war die chaotische Strategie unbegreiflich. Ich habe ja neulich wieder gepuzzlet und dann meinte ein Bekannter: “Ich fange immer in der Ecke an”. Da wurde mir dann klar, dass mein Bekannter nicht wirklich viel gepuzzlet hat, denn beim Puzzlen fange zumindest ich immer erst mit dem Sortieren an. Welche Sortierungen sind die leichtesten und die offensichtlichsten? Randteile, natürlich und insofern mache ich als erstes den Rand. Danach lasse ich mich treiben, von den Farben, Motiven und Formen, aber vergesse nicht, regelmäßig wieder zu sortieren, um dann die offensichtlich zusammengehörenden Teile auch zu verbinden. Das Puzzle formt sich selbst - anfangend vom Rand über Teile mit offensichtlichen Farbveränderungen bis hin zu den homogen einfarbigen Teilen wie Himmel, Meer oder Wolken. Insofern werden verschiedene Puzzler zwar unterschiedlich anfangen, letztendlich wahrscheinlich aber den Aufbau des Puzzles nicht selbst erzwingen können und insofern frage ich mich, was man mit der Wissenschaftslandschaft machen muss, damit mehr aus der Forschung herauskommt (denn an den materiellen Investitionen liegt es nicht, zumal diese ja in die oben genannten Kanälen “versickern”). Und nein, ich beschwere mich hier nicht, dass meine Uni jemals zu wenig Geld hatte. Ich beschwere mich hier eigentlich überhaupt nicht, denn ich habe dazu keinerlei Recht, denn letztendlich bin ich es, der die Puste ausgegangen ist. Aber das Video spricht mir wirklich aus der Seele (und vielen meiner ehemaligen Kollegen im Übrigen auch).

Wenn zu so einem “Why, why, why … do i waste my time”, dann noch ein Fraueninstinkt kommt, muss man sich nicht wundern, wenn es nicht voran geht mit einem (und es ist dann auch nicht mehr verwunderlich, dass ich 2005 für die Familienpartei als Direktkandidatin bei den Bundestagswahlen kandidiert habe). - Ahhhhhhh….deshalb. Ja, deshalb - damit zumindest einen Sinn hat im Leben, wenn das andere dann so verschüttet ist, dass das einzige Ziel der “Doktortitel” ist (und ich selbst gebe ja nicht viel auf Titel, nachdem mir klar geworden ist, wie so manche Titel vergeben werden). Und klar, ich hasse es Berichte zu schreiben, die dann eh keiner liest.

Wenn es einfach ist, die Dinge selbst herauszufinden, als, sich in den in den Zeitschriften niedergelegten Ergebnissen zurechtzufinden, dann ist die Komplexität irgendwo wohl zu hoch und es bräuchte eine neue Zwischenstufe, die die Komplexität reduziert. Klar, es gibt inzwischen auch Suchmaschinen, die einem alles Suchen, was man will, aber es ist eben schwerer geworden, über die Sachen zu “stolpern”. Man geht dann auf eine Konferenz und unterhält sich mit jemand, der angeblich auf demselben Gebiet arbeitet, aber man versteht letztendlich nur Bahnhof. Das mag dann ja auch an der mangelnden Intelligenz liegen, obwohl ich mich darauf dann auch nicht rausreden darf.

Ich denke, die Globalisierung bedarf eines neuen wissenschaftlichen Systems. (Es kann aber auch daran liegen, dass in letzter Zeit überall nur “Stroh”-nadeln im Heuhaufen gefunden worden sind, deren Identifizierung als echte Nadeln nicht wirklich offensichtlich war und es dann nicht klar war, ob jemand die Strohnadeln nur zurechtfeilt damit sie wie echte Nadeln aussehen, damit man ein Paper darüber schreiben kann.

Ja, ja, ich weiß, ich sehe gerade eher die schwarze Seite, denn die Realität, denn es gibt ja sehr viele Menschen, die ihr Herzblut und ihre Lebenszeit in die Forschung stecken und irgendwie aus diesem System dann auch noch genug Energie ziehen, um zu überleben und dann eventuell in 30 Jahren Forschung auch noch eine “echte” Entdeckung machen. Soviel Zeit habe ich in meinem Leben leider nicht und falls ich darauf hinweisen darf, waren die meisten wirklich genialen Forscher unter/um 30 (Marie Curie war bei ihrem Polonium Paper gerade 30, verheiratet und hatte bereits ihre Tochter, Albert Einstein war auch Mitte 20 asl er seine genialen Abschriften schrieb) - Genialität ist also zeitlich limitiert (und dieses Zeitfenster habe ich - als Individuum - dann wohl verpasst). Für die Zukunft gibt es dann nur eine Möglichkeit: Das Wissen weitergeben und gegebenenfalls andere motivieren, die Dinge fortzuführen. Oder: einen Weg finden, wie man die stets nach hinten verschobene Mutterschaft wieder nach vorne ziehen kann und in ein Studium integrieren (was zur Zeit zumindest was die Chemie betrifft quasi völlig unmöglich ist in Deutschland).

Ich bin zwiegespalten - immer noch. Umfragen haben ergeben, dass Frauen sich eigentlich erst beruflich etablieren sollen und danach (in Ruhe) Kinder zu bekommen, so dass sich der etablierte Status etwas halten läßt, aber von einer “Etablierung” bin ich ja relativ weit entfernt. Die Natur (des weiblichen Individuums) ist dann aber doch unterbittlich und klar können wir mit 40 (oft) auch noch Kinder bekommen, aber dann ist man halt doch eine alte Mutter - noch weiter von den Kindern entfernt und geht in Rente, wenn die Kinder gerade aus dem Haus sind. Alles in einem gibt es wohl nicht. Und das macht mich sauer, denn man hatte mir immer gesagt, dass alles möglich ist. Die Ironie dabei ist, dass Frauen, die selbst keine Kinder haben, so auf die “Gleichberechtigung” und den “Feminismus” pochen und dann dabei übersehen, dass die Menschheit nach ihrem Vorbild binnen kürzester Zeit aussterben würde (und das ist jetzt nicht als Kritik gegenüber irgendjemand kinderlosem zu sehen, denn das Schicksal geht nun mal seine eigenen Wege).

Klar sind Frauen genauso intelligent wie Männer. Sie können das in die intellektuelle Intelligenz (was mit dem IQ gemessen wird) stecken oder aber auch in die emotionale Intelligenz oder die soziale oder was noch so vorhanden ist (wie Männer auch). “Gleichberechtigung” heißt aber nicht zwangsläufig “Gleichbehandlung”.

Männer haben eher einer hierarchische Hackordung, wo das Alphatier das Sagen hat und die Entscheidungen trifft, während bei Frauen oft ein reger anti-hierarchischer Austausch stattfindet und man dann gemeinsam die logischste Lösung anstrebt. Unbewußt gibt es die Hackordnung zwar auch, aber sie ist bei weitem nicht so strikt, weil es einfach weniger um MACHT geht als um TATEN (Oh, das war jetzt wieder böse). Klar, Frauen sind dann doch eher hinterhältig, tratschen in der Gegend herum und vergessen Kleinigkeiten nie, wo manche Männer sich direkt schlagen würden und sofort danach wieder die besten Freunde wären. Beides hat seine Vor- und Nachteile und beides hat sich wohl im Laufe der Evolution aufgrund der (natürlichen) Rollenverteilung entwickelt.

Wir sind mittlerweile mit unserer Technologie soweit, dass sich die offensichtliche natürliche Rollenverteilung auf das Kinderkriegen (und die damit einhergehenden hormonellen Unterschiede) reduzieren läßt (wenn man das möchte). Jedoch ist natürlich Kinderkriegen kein Spass, da es mit starken körperlichen Einschränkungen / Veränderungen /Schmerzen und immer noch dem Risiko des Todes (der Mutter oder des Kindes) verbunden ist (also im Vergleich zu allen anderen Risiken, denen man so ausgeliefert ist). Männer haben hingegen - nach fast vollständiger Abschaffung der Wehrpflicht und des weltweiten “Friedens” - kaum noch lebensgefährdende Risiken in ihrem Leben - also zumindest keine körperlichen, sondern nur noch emotionale wie das Ende von Beziehungen oder eben auch den Verlust von Kindern. Wieso also dieses Risiko eingehen?

Ich glaub, ich schreibe lieber ein Buch darüber, als Euch heute damit weiter zu belabern.

Schönen Tag noch,

Liebe Grüße, Eure Alex

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