Dies ist mein hundertster Artikel. Nicht, dass alle online stünden oder dass ich alle erst in den letzten 8 Wochen geschrieben hätte, aber das ist doch irgendwie ein Grund zu feiern.
Ich fühle mich übrigens inzwischen wie der Host von einem Radiosender oder TV-Sender, der immer überlegen muss, was er denn schreiben soll, damit die Leserquote stabil bleibt.
Denn in letzter Zeit gab es schon gelegentlich den ein oder anderen Dropout und man weiß ja nun wirklich nicht, wann Du gelangweilt bist und was Dich so interessiert, denn manchmal ist mein Leben recht “langweilig” und dann fange ich halt an zu philosophieren und zu anderen Zeiten geht es nur um private Sachen oder Informationen, aber ich habe nicht vor, irgendeinen meiner Bekannten hier offensichtlich nachvollziehbar zu machen. Wenn man sich selbst erkennt, gut, aber es sollte ja nicht möglich sein, aufgrund eines blöden Blog-Artikels von einer unwichtigen Person googlebar und identifizierbar zu sein - ich würde das nicht wollen. Auf der Insel reichen dazu nämlich noch weniger Infos, weil fast jeder jeden kennt - also mindestens über 3 Ecken mit Sicherheit. Und man will ja dann doch keine Tratschtante sein.
Heute war ich auf jeden Fall auf einer Sonnwendfeier bei Freunden und danach bei dem Xenia-Besinnungszentrum. Bei meinen Freunden haben wir eine bunte Gemüsesuppe gekocht, wo wieder einmal jeder irgendeine Zutat mitgebracht hat mit einem überraschenderweise sehr guten Ergebnis. Ich erinnere mich hier daran, dass wir in der Grundschule auch mal so ein Gemüsesuppekochen veranstaltet haben. Damals habe ich Kartoffeln mitgebracht, weil es das einzige Gemüse war, das ich bereit war zu essen. Nachdem man dann versucht hat, mich zum Essen der gesamten Gemüsesuppe zu nötigen, habe ich mich wohl für längerfristig auf die Toilette entschuldigt. Nun, heute hatte ich Zucchini dabei, Karotten und Frühlingzwiebeln und die Suppe war superlecker (mit Blumenkohl, Süßkartoffeln und ganz viel anderem Kram).
Danach sind wir alle mit Kerzen ein ca. 20 m grosses und mehrere 100 m langes Steinlabyrinth abgelaufen, das auf einer Freifläche gelegt war. Das Labyrinth war ein kontinuierlicher Pfad und endete in der Mitte (49°24′3.03″N, 123°21′30.99″W). Man musste also langsam meditativ, mit einem Wunsch fürs nächste Jahr oder eine Frage bis zum Ziel laufen. Dort hielt man dann etwas inne und begrüßte die neuerliche Ankunft der Sonne. Danach ging es wieder zurück, denn wie der kleine Sohn meiner Bekannte so schön sagte “Über die Steine darf man nicht treten”.
Danach hatten wir dann noch ein Stelldichein bei Kerzenlicht und haben zusammen die Suppe genossen. Aber es ist doch echt schön, dass die Sonne bald wieder kommt und die Tage dann wieder länger werden.
Feiert auch schön!
Alles Liebe, Eure Alex