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blog.alexandra-scherer.de » Woche 7 - Tag 1 - Fröhlichen Nikolaus-Tag
7.12.2010

Woche 7 - Tag 1 - Fröhlichen Nikolaus-Tag

Gestern war ich mit dem Auto am Flughafen. Das war vielleicht ein Spass. Also zunächst musste ich ja auf die Fähre fahren. Voller Panik war ich schon gut 10 Minuten vor der Ablegezeit der Fähre am Hafen. Hier sammeln sich immer die Autos zur Ablegezeit und auf der Fähre ist nur Platz für ca. 80 Autos. (Das ist zwar morgens auswärts und abends hinwärts ein Problem, aber ansonsten eigentlich nicht). Vor mir waren also nur gut 10 Autos und insofern war ich erst mal sehr entspannt, da mich die Fähre wohl auf jeden Fall mitnehmen würde, wenn nicht … wenn nicht der Mann vor mir einfach sein Auto auf der Fährenzufahrtsstrasse (ferry line-up) stehen lassen würde und einfach zu Fuß zum Supermarkt gehen würde und das 10 Minuten bevor die Fähre ablegt. Wie können die nur so relaxt sein?
Als der Mann einige Minuten später wieder kam, stand die Autoschlange vor ihm immer noch.
Nachdem die Fähre angelegt hatte, wurden erst mal die Menschen und danach Autos ausgeladen, die auf der Fähre waren. Schliesslich durfte ich auch auf die Fähre … alles ganz problemlos. 20 Minuten später war ich dann in West-Vancouver wieder auf dem Festland und konnte über den Highway Number 1 bis zur Lions-Gate-Brige (über Ausfahrt Taylor-Road). Die Lions-Gate-Bridge ist 3-spurig und je nach Tageszeit wird die mittlere Spur für den einwärtigen oder den auswärtigen Verkehr freigegeben. Die Brücke ist aber letztendlich eines der Nadelöhre der Stadt, an denen sich der Verkehr zu den Hauptverkehrszeiten grundsätzlich staut. Naja, gestern war Sonntag und insofern war die Wartezeit an der Brücke eher gering. Quer durch die Stadt ging es also zum Flughafen, aber das ist eigentlich gar nicht schwierig, da man von der Strasse, die über die Lions-Gate-Bridge führt, eigentlich nur einmal nach rechts auf die Granville St (an der auch mein Hostel lag) abbiegen muss und schliesslich nach 15? km direkt an den Flughafen geleitet wird. Das ist echt praktisch.
Vancouver ist gigantisch (groß). Man fährt meilenweit und ist immer noch in der Vorstadt bzw. in der Stadt Vancouver als solche. Die Leute wohnen aber eher in kleineren Häusern (normalerweise nur 2-3 Stockwerke) als in Downtown (wo es ja auch öfters 30+ Stockwerke gibt). Ja, ja alles ein Abenteuer und das vor allem, weil ich in Vancouver noch nicht Auto gefahren bin. Auf Bowen gibt es ja keine Ampeln, wenig Verkehr und nur ein paar Verkehrsschilder und ein paar Strassen. In Vancouver hingegen gibt es Millionen Autos und Möglichkeiten sich zu verfahren. Zugegebenermaßen macht einem das grobe Schachbrettmuster der Stadt das Verfahren etwas schwerer, da man oft nur wissen muss, ob die Strasse nun West-Ost oder Süd-Nord (oder umgekehrt) verläuft. Meine Vermieterin hat mir gleich auch noch einen Kompass mitgegeben (falls ich mich mal verfahren sollte, damit ich weiß, in welche Richtung ich muss - das ist süß, oder? Und das in einer Großstadt).
Auf jeden Fall ist mir jetzt auch meine Führerscheinprüfungsfrage mit den blinkenden grünen Ampeln klarer geworden, denn viele der Ampel sind von Fußgängern kontrolliert und die springen dann plötzlich von blinkend grün auf Orange und man muss aufpassen, dass man die Ampel noch schafft (oder eben rechtzeitig hält). Aber ich bin wieder heil nach Hause gekommen - mit der Fähre.

Heute war ich dann beim Arbeiten - echtes ehrenamtliches Arbeiten im lokalen Second-Hand-Shop. Viele Bürger hier machen sowas und es ist eine gute Gelegenheit, mal unter Leute zu kommen. Der Second-Hand-Laden hat alles und die gebrauchten Waren - also Haushaltswaren und Kleidung - sind spottbillig (und zum Teil wirklich noch sehr gut). Bowen Island ist ja eine Künstler-Insel mit überdurchschnittliche vielen Intellektuellen und Akademikern und insofern gibt es die Reichen, die Jobs in Vancouver haben und das Geld nach Bowen bringen, aber auch die Armen, die versuchen mit ihrer Kunst zu überleben. Und die Armen sind dann diejenigen, die auf den Second-Hand-Laden angewiesen sind. Ein Buch kostet dann 1 Dollar, eine Jeans 3 - oder so. Man ist dann echt versucht, den halben Laden leerzuräumen - zumal die Sachen meistens Markenware sind und Bücher zum Spottpreis bekommt man ja sonst nirgendwo. Wie auch immer, ich habe der Versuchung zunächst widerstanden und meine Schicht - es waren nur 3 Stunden - kurzweilig und fleißig hinter mich gebracht. Auch das Ehrenamt hat eben seine Grenzen, gerade wenn der halbe Ort auch partizipiert, um die gemeinschaftlichen Einrichtungen am Laufen zu halten. Aber das ist eben Bowen: Die kleine abgeschottete Gemeinde direkt neben Vancouver.

Ich bin ja auch auf dem Dorf aufgewachsen, aber das war alles andere als abgeschottet. Es war sicher und räumlich gut begrenzt für Kinder, aber die Nachbarorte, die Kleinstadt und die Großstadt waren weniger als 15 Minuten (mit dem Fahrrad) entfernt. Hier ist man mindestens 20 Minuten Fährfahrt und über 5 Dollar vom Festland entfernt. Und es ich wirklich so, als tauche man in eine völlig andere Welt.
Doch binnen kürzester Zeit kann man auch in der 3. grössten Metropole des zweitgrößten Landes der Welt, wo über 2 Millionen Menschen der insgesamt 34 Millionen Kanadier leben. Nach den 20 Minuten Überfahrt ist man binnen 30 Minuten in Downtown Vancouver, in riesigen Einkaufszentren und hat Zugang zu sämtlichen kulturellen, kulinarischen und konsumtechnischen Einrichtungen, die die westliche Welt zu bieten hat (wobei hier darauf hingewiesen sei, dass alles ein Frage des Preises ist und man nicht von einer junger Nation die Kulturgüter von Jahrhunderte alten Städten bzw- Jahrtausende alten Bräuchen erwarten kann. Kanada hat noch viel Platz, viel natürlichen Wald und viel Offenheit für Veränderung - ob “freiwillig” oder nicht, das sei dahingestellt, aber die Kanadier sind eine durchmischtes, sehr viel herumreisendes, offenes Völkchen, das allen Nationalitäten ihre Eigenheiten gönnt (Stichwort: Mosaik-Integration). Aber klar, meine Sicht ist verblendet. Ich bin erst seit 6 Wochen in diesem Land und kann die Feinheiten und den Unterschied zwischen Schein und Sein in diesem Land überhaupt nicht beurteilen - noch nicht.

Schönen Tag noch!

Liebe Grüsse, Eure Alex

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