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blog.alexandra-scherer.de » Woche 5 - Tag 1+2 Schon wieder Stromausfall
24.11.2010

Woche 5 - Tag 1+2 Schon wieder Stromausfall

Ja, ja, das Leben auf der Insel bringt so einige “Naturerlebnisse” mit sich.

Wir hatten schon wieder Stromausfall. Und diesmal war nicht nur Bowen Island, sondern auch noch West Vancouver betroffen (von wo die Insel den Strom herbekommt). Und daher hatten wir immer noch keinen Strom, selbst als der Baum beseitigt und die Stromkabel auf der Insel wieder gefixt waren. Aber diese Sturmsaison hier ist wohl wirklich eher außergwöhnlich. Ab Freitag soll es wieder wärmer werden und weniger sturmig.

Auf jeden Fall war der erste Stromausfall insofern der schlimmste, weil ich alleine war und es in der Nacht ein Holz-Fenster aufgeweht hatte, wodurch die Wohnung ausgekühlt ist.
Die nachfolgenden Stromausfälle hingegen waren kältemäßig nicht so schlimm und außerdem war ich diesmal auch nicht alleine. “Notfalls fahren wir halt nach Vancouver” - das ist doch ein Wort.

Nachdem es dann aber wieder bis abends Stromausfall hatte, ist der Tag so irgendwie wieder komplett weggefallen (wenn man das so sagen mag), weil man die Zeit letztendlich vor dem Holzofen im Wohnzimmer verbracht hat (nicht, dass das was schlechtes ist).

Um weiteren Ausfällen zu entgehen bin ich aber heute wieder nach Vancouver gefahren für ein bisschen Shopping und ein paar Formalitäten. Es ist echt cool, dass man die Lebensbereiche so schnell ändern kann. Naja, so ganz unbekannt ist mir das nicht, denn ich bin ja auch auf einem Dorf aufgewachsen, aber mein Heimatdorf war jetzt nicht so ganz ab von der restlichen Zivilisation abgetrennt.

Dafür sind die Islander (und im allgemeinen die Kanadier wohl auch), aber ungeheuer nett, freundlich, offen und kommunikationsfreudig. Im Bus quatschen ständig irgendwelche fremden Leute miteinander und so gut wie jeder verabschiedet sich vom Busfahrer. Und wenn man irgendwas einkaufen will und sich noch nicht ganz schlüssig ist, gibt dir gleich jeder seine Telefonnummer und seinen Namen: “Ich bin Soundso. Ruf mich einfach an, wenn du Fragen hast!”. Zuerst dachte ich ja, das ist so eine Art Anmache, aber es gibt einem wirklich jeder ständig seine Namen und Nummer.

Anderes Beispiel: Ich wollte mir eine neue (billige) Sim-Karte für mein Handy besorgen. Da sagt der Verkäufer: “Dein Handy ist für dieses Netz aber nicht geeignet”
Ich: “Aber das ist Quad-Band.”

Verkäufer: “Nein, dazu brauchst du andere Frequenzen”.
Hier würde jetzt das deutsche Verkaufsgespräch enden.
Der Verkäufer holt aber sein Handy raus, packt die Sim-Karte aus und sagt: “Probier meine Karte mal auf Deinem Handy, dann werden wir es ja sehen!”. Gesagt, getan und er hatte recht.
Und ich war beeindruckt von dieser Mentalität.

Es scheint hier wichtig zu sein, dass alle Menschen Individuen mit Namen sind, die Jobs haben und alle Geld verdienen müssen, damit sie leben können. Und jeder hat eben einen anderen Job, aber keiner ist irgendwie besser oder elitärer oder verdient, dass man mit ihm spricht.
Man lernt innerhalb eines 10 minütigen Gesprächs Menschen auf einer Ebene kennen, die man in Deutschland nach langer Zeit kaum erreicht.
Auf meinem heutigen Rückweg mit der Fähre z.B. hab ich wieder eine nette Frau kennengelernt, die mir ihre Sicht der Dinge (Bowen, Kanada/Deutschland) dargelegt hat und die mich - als Deutsche - auf den Arm genommen hat, obwohl wir uns noch gar nicht kannten. Die Kanadier sind insofern wirklich offen und warmherzig, aber gleichzeitig geht man dann schnell wieder auseinander ohne ein weiteres Wort. Ich weiß nicht, ob es das ist, was wir als oberflächlich bezeichnen. Die Kanadier sind auf jeden Fall weniger offen als die Amerikaner (also nach eigener Aussage), aber ich weiß nicht, ob das mit Oberflächlichkeit korreliert. Man lernt seine besten (neue) Freunde alle 5 Minuten neu kennen. Vielleicht ist man dann weniger treu und verlässlich in diesen Freundschaften (und die Deutschen meinen das mit Oberflächlichkeit).
Mir reisst es immer halb das Herz raus (übertrieben gesagt), wenn ich mich mit jemandem so gut verstehe und er dann wieder sofort aus meinem Leben verschwindet. Aber vielleicht kann man sich dann auch besser verstehen, wenn man weiß, dass es nicht für immer/längerfristig ist und man jederzeit gehen kann ohne dass es zu unnormal ist.

Ich hab mal von einem afrikanischen Stamm gehört, die alle paar Jahre ihre Ehemänner austauschen (zwischen entfernten Orten), damit man sich nicht zu sehr an den Partner gewöhnt und nicht zu enttäuscht ist, wenn einer mal stirbt (kommt ja eh ein neuer).

Ich denke, mit Maßstäben wie “richtig” oder “falsch” kann man solche Dinge sowieso nicht beurteilen. Es ist eben eine andere Kultur und jeder muss - in gewissen Rahmen natürlich - für sich selbst entscheiden, wie er leben will.
Was für ein Glück, dass ich in eine so reiche, hoch zivilisierte Gesellschaft geboren wurde, dass ich die Wahl habe, selbst zu entscheiden.

Auf jeden Fall bleibt es weiterhin spannend. Das Inselleben, die nahe kanadische Großstadt und natürlich die Kanadier und ihr Land - also MEIN Land natürlich auch, denn ich bin ja im Moment “temporary resident” (also zeitlich befristeter Einwohner) und nicht sowas böses wie ein Ausländer oder Fremder. Das ist eben Kanada.

Viele Grüsse in die Ferne!

Eure Alex

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