Nachdem ich also gestern keinen Moment alleine war und schon um 21 Uhr total übermüdet ins Bett gegangen bin, wollte ich es heute mal ruhiger angehen lassen.
Schliesslich sollte man ja auch mal Zeit haben, in einen der drei mitgebrachten Reiseführer zu gucken und die wichtigsten Attraktionen von Vancouver nicht zu verpassen.
Ich bin nach einem kleinen Frühstück im Hostel also ausnahmsweise alleine losgezogen und habe mir die großen Appartmentkomplexe und die innere Bucht der Stadt angeschaut. Es ist echt beeindruckend, was diese Kanadier hier auf nur wenige Quadratkilometer hingepflanzt haben. Photos folgen.
Nachdem meine Turnschuhe gestern aufgrund des Regens total durchnässt waren, habe ich mich heute für meine supergummi guten (und teuren) kanadischen Winterstiefel entschieden. Allerdings sind die geeignet bis minus 20°C und insofern geriet ich schon nach kürzester Zeit ins Schwitzen. Man sieht schon, dass meine Anpassung an das Wetter hier noch etwas dauert, obwohl der Unterschied nur marginal zu dem Münchner Wetter ist (12°C, Regen). Aber wenn man in der Stadt rumläuft, ist es doch etwas anderes, als ob man nur schnell von der Wohnung zur Arbeit führt und zurück.
Auf jeden Fall bin ich nach meinem 3-4 stündigen Ausflug ins Hostel zurückgekehrt und muss mich jetzt erst mal wieder erholen (und mir für die nächste Tour eventuell neue, wasserdichte Schuhe kaufen).
Trockene Grüße aus Vancouver,
Alex